Kopenhagen - Palmenhaus, Markthalle und ein wenig hygge

Nach dem Besuch der Kleinen Meerjungfrau haben wir unseren Spaziergang fortgesetzt und sind nach einem kurzen Gang über den Wall im Süd-Westen außerhalb des Kastells auf ein kleines Viertel namens Nyboder gestoßen, dass ein wenig wie aus einer anderen Zeit wirkt. Nyboder bedeutet so viel wie Neue kleine Häuser. Die zweigeschossigen, farblich sehr markanten Reihenhäuser wurden ursprünglich für die Angehörigen der Marine geschaffen. Anfänglich rot-weiß angestrichen, fallen die schachbrettartig angelegten Häuserreihen, in denen mittlerweile nicht nur noch Angehörige des Militärs leben, heute durch ihren gelbe-ockerfarbenen Anstrich auf.

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Auf dem Weg zu den Markthallen haben wir einen Abstecher in den Botanischen Garten (Metro: Nørreport) gemacht, der im Gegensatz zu den meisten Museen und anderen kulturellen Einrichtungen am 31.12. geöffnet hat. Besonders auffällig ist das runde Palmenhaus, in dem man auf einer Wendeltreppe bis unter das Dach steigen kann, um auf einer Art Steg rund um das Innere des Daches zu gehen und die Pflanzen von oben zu betrachten. Falls ihr Fotos im Palmenhaus machen wollt, gönnt eurer Kamera ausreichend Zeit zur Akklimatisierung, da die Temperaturunterschiede (insbesondere im Winter) sehr deutlich sind. Der Eintritt in den Botanischen Garten ist übrigens frei.

Homepage: Botanischer Garten

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